Juso Unterbezirkskonferenz 2026: Nicht nach rechts, nicht zurück – links voran, Stück für Stück!
Die Jusos Region Hannover haben auf ihrer diesjährigen Unterbezirkskonferenz in Empelde einen neuen Vorstand gewählt. Die bisherigen Vorsitzenden Anton Halbrügge (aus Ronnenberg) und Ronja Heinrich (aus Bothfeld) wurden dabei im Amt bestätigt.
Nach der Eröffnung durch den Ronnenberger Bürgermeister Marlo Kratzke (SPD) stand die inhaltliche Arbeit im Mittelpunkt der Konferenz. Zahlreiche Anträge wurden beraten und beschlossen, die zugleich wichtige Impulse für die anstehende Kommunalwahl setzen. So sprachen sich die Jusos unter anderem für Verbesserungen beim Sprinti-Angebot zu Stoß- und Abendzeiten, einen günstigeren öffentlichen Nahverkehr sowie für die Schaffung eines Auszubildendenwerks aus.
„Ziel muss es sein, dass viele Jusos in die Parlamente einziehen, die SPD stärkste Kraft wird und unsere Forderungen am Ende auch umgesetzt werden. Bei Lippenbekenntnissen darf es nicht bleiben“, erklärte Anton Halbrügge.
Neben den inhaltlichen Debatten bereicherten auch verschiedene Grußworte die Konferenz. So sprachen unter anderem die Kandidatin für die Regionspräsidentschaft, Eva Bender, sowie der Europaabgeordnete Bernd Lange. Mit ihm diskutierten die Teilnehmenden über internationale Handelspolitik und die aktuelle Lage der Europäischen Union, unter anderem im Kontext politischer Entwicklungen in Ungarn und Bulgarien. Ronja Heinrich betonte dazu: „Gerade in einer Zeit zunehmender internationaler Spannungen braucht es eine starke, solidarische Europäische Union, die soziale und wirtschaftliche Stabilität sichert.“ Auch der stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Marco Albers beteiligte sich an der Diskussion.
Ebenfalls wurde ein Antrag zur Stärkung der direkten Demokratie in Niedersachsen diskutiert. Dabei ging es unter anderem um die Senkung bestehender Hürden, die Einführung von Online-Unterzeichnungsmöglichkeiten sowie die Bereitstellung verständlicher Abstimmungsbüchlein, um Beteiligungsverfahren transparenter und zugänglicher zu gestalten. Darüber hinaus beschlossen die Jusos Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Werkstudierenden. Künftig soll insbesondere sichergestellt werden, dass auch an Feiertagen, die auf reguläre Arbeitstage fallen, eine angemessene Entlohnung erfolgt. Die beschlossenen Anträge werden im Beschlussbuch der Unterbezirkskonferenz 2026 veröffentlicht und unter anderem an die SPD weitergeleitet.
Der neue Unterbezirksvorstand setzt sich neben den beiden Vorsitzenden aus den stellvertretenden Vorsitzenden Johanna Bartels (Burgwedel), Fabien Barzani (Misburg), Julian Halbritter (Linden-Limmer), Katharina Hanck (Hemmingen), Ole Moszcynski (Südstadt-Bult), Martin Pintjak (Laatzen), Evan Adusei Sammo (Döhren-Wülfel), Aurelia Sánchez Novo (Kleefeld), Mia Zuber (Vahrenwald-List) zusammen.