Themenabend Feminismus

 

Am 18.04. haben wir zum ersten Mal unser neues Format, den Themenabend, durchgeführt. Dabei stand als erstes Thema die nähere Auseinandersetzung mit dem Feminismus auf dem Programm. Inhaltlich ging es vor allem um den Paragraphen 219a, das Informationsverbot für Schwangerschaftsabbrüche, und die Frage, welche Konsequenzen die derzeitigen rechtlichen Regelungen für Patient*innen und Ärzt*innen haben. In Gruppen haben wir uns ...

Themenabend Feminismus

Am 18.04. haben wir zum ersten Mal unser neues Format, den Themenabend, durchgeführt. Dabei stand als erstes Thema die nähere  Auseinandersetzung mit dem Feminismus auf dem Programm. Inhaltlich ging es vor allem um den Paragraphen 219a, das Informationsverbot für Schwangerschaftsabbrüche, und die Frage, welche Konsequenzen die derzeitigen rechtlichen Regelungen für Patient*innen und Ärzt*innen haben. In Gruppen haben wir uns zunächst näher mit den aktuellen Vorschriften sowie der konkreten medizinischen Versorgungssituation in Niedersachsen beschäftigt. Unterstützt wurden wir durch Virginia aus dem BeVo, die unsere medizinischen Fragen beantwortet hat. Die anschließende angeregte Debatte an dem Abend hat deutlich gemacht, dass der Ist-Zustand der rechtlichen Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen auf keinen Fall bestehen bleiben darf. Das Selbstbestimmungsrecht von Frauen wird massiv eingeschränkt. Das fängt bei der Beratungspflicht bei Schwangerschaftsabbrüchen and und geht bis zum Informationsverbot. Wir Jusos werden uns darum weiterhin aktiv für eine Streichung des Paragraphen 219a einsetzen und auch die medizinische Versorgung in Niedersachsen weiter kritisch verfolgen! Es darf nicht sein, dass es Regionen gibt, in denen weder Ärzte noch Kliniken bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Zudem nehmen wir den starken Impuls mit, weitere Vorschläge zu machen, wie die Selbstbestimmung von Frauen gestärkt werden kann!